christliche Musik – Neue Lieder für dich

Als christlicher Komponist habe ich mittlerweile schon über 100 Lieder geschrieben. Die meisten davon findest du schön kompakt und gesammelt in meinem christlichen Liederbuch "Unterwegs".

Hier auf dieser Seite möchte ich einzelnen Liedern noch einmal besonders viel Raum geben, mit ein paar Hintergrundinformationen zur Komposition. Und natürlich auch mit Noten im A4-Format, in unterschiedlichen Tonarten oder als Chorsatz, mit Aufnahmen und Hörbeispielen, mit Liedtext und mit Text/Akkorden. Wenn du zu einem bestimmten Lied also zusätzliche Informationen suchst, dann wirst du hier sicher fündig. (Tipp: Klick auf die aufploppenden drei grünen Punkte bei dem jeweiligen Lied)

In dieser Liste sind noch nicht alle meine christlichen Kompositionen enthalten (dazu schau dir bitte mein Liederbuch "Unterwegs" an). Wenn du also ein bestimmtes Lied in einer anderen Tonart, mit Chorarrangement oder im ChordPro-Format (Liedtext&Akkorde) benötigst, dann schreib mir bitte eine e-Mail oder lass einen Kommentar da.

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Hier bekommen einige Lieder aus meinem christlichen Liederbuch "Unterwegs" noch einmal besonderen Raum.
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For God alone (T2)

Einer meiner Lieblingschoräle. Den singe ich sehr gerne als Gebet vor dem Essen (oder auch einfach mal zwischendurch):

For God alone my soul waits in silence,
from him comes my salvation.

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Dieser Choral im Stil der Taizé-Gesänge ist auch auf deutsch singbar ("Bei Gott allein kommt mein Herz zur Ruhe, nur bei ihm ist Erlösung") und die Stimmen passen so richtig schön zueinander. Insbesondere der Alt hat eine wunderschöne Stimme und bringt eine geniale Harmonie rein. (und ja, das habe ich mir bei einem sehr schönen Taizé-Gesang abgeschaut).

Sternchentext: Taizé ist ein eingetragener Markenname von Ateliers et Presses de Taizé. Diese Lieder sind keine offiziellen Taizé-Lieder, sondern Kompositionen, die ich in, um und für Taizé geschrieben habe.

Die Noten zu 'For God alone' (T2) im A4-Format
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Gott segne dich (Kadenz) (T7)

Eine Kadenz (von lateinisch cadere: fallen, enden) beschreibt in der Musiktheorie eine Akkordfolge, die ein Lied abschließen oder zumindest als ein elementarer Grundbaustein betrachtet werden kann. In der grundlegendsten Tonart C-Dur ist die Akkordfolge Tonika -> Subdominante -> Dominante -> Tonika (C, F, G, C) die grundlegendste aller Kadenzen.

Das macht diesen kurzen Segensgruß "Gott segne dich" sehr schön eingängig und jeder kann ihn sofort mitsingen.

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Ich mache es sehr gerne, dass ich am Ende eines Gottesdienstes oder Konzertes mit einem nichtsahnenden Publikum diese Segens-Kadenz gemeinsam musiziere. Alle singen zuerst die Stimme 1 (Gott segne dich komplett auf C). Dann baue ich schrittweise andere Stimmen (meist 2 & 3, manchmal auch 4 & 5, und einmal sogar auch noch 6 & 7) dazu. Ich singe die Stimmen vor und sie werden von Teilen des (Spontan-)Chores übernommen.

Das macht richtig Spaß (zumindest mir ) und es ist sehr leicht nachzusingen/mitzusingen. Und wenn die Harmonie sich allmählich aufbaut und dann wandelt klingt es wirklich sehr schön

Die Noten zu 'Gott segne dich (Kadenz)' (T7) im A4-Format
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Gott, du mein Gott (T6)

Der Psalm 63 beginnt mit einem sehr eindrucksvollen Klagevers:

Gott, du mein Gott,
dich suche ich,
mit ganzer Seele verlange ich nach dir.

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Diese Sehnsucht nach Gott fühlen wir alle hin und wieder. Meine Gottesbeziehung jedenfalls ist offenbar nicht ganz so gefestigt, ich schreibe nämlich haufenweise solche Lieder

Die Bass-Stimme läuft alternierend zur Sopran- und Alt-Stimme, was dem Ruf etwas Treibendes gibt. Das Lied dreht sich immer weiter im Kreis und kommt nicht wirklich zu einem Ende. Kenn ich, geht mir auch öfter so

Die Noten zu 'Gott, du mein Gott' (T6) im A4-Format
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Halleluja (der Herr ist bei uns) (F3)

Dieses Lied ist das allererste meiner christlichen Lieder... und ich habe es in Spanien komponiert. Es fing alles damit an, dass ich in einem sauguten (aber spanischen) Chor gesungen habe. Eines Nachts habe ich dann lebhaft geträumt, wie unser Chor ein Lied singt. Ich bin aufgewacht und nach ein bisschen Grübeln wurde mir klar: Dieses Lied haben wir nicht im Repertoire. Also sagte ich zu mir: "Na gut, dann ist es meins", griff schnell zu Zettel und Papier (mal sehn, wer's merkt ) und schrieb es mir so grob auf. Danach packte ich (aus Ermangelung eines Klaviers ) meine Panflöte aus und korrigierte meine Notizen ein wenig (ich musste dazu lautlos spielen, es war 3 Uhr nachts...). Dabei habe ich eine interessante Tatsache festgestellt: Ich träume exakt in C-Dur!

Der dritte Schritt war dann, die dahingekritzelten Noten am Notebook einzutippen, zu korrigieren, den Text hinzuzufügen und in ein vernünftiges Format zu bringen... dann war die Nacht auch schon vorbei

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Der Refrain ist sehr einfach gehalten (was erwartest du von einem Stück, das um 3 Uhr nachts entstanden ist?)

wir singen Halleluja, der Herr ist bei uns,
Halleluja, wir sind nicht allein.
Halleluja, er wird uns leiten,
Halleluja, und bei uns sein.

Dafür sind die Strophen – auch bedingt durch meine intensive Chorerfahrung in jener Zeit – enorm komplex... bei diesem Stück hat alles eine Bedeutung und alles hängt irgendwie miteinander zusammen:

Manchmal ist alles wie ein Gefängnis
und du kannst dich nicht draus befrein,
du rüttelst an den Stäben doch du sitzt hier fest
und du bist ganz allein.

Weil ich dieses Lied daheim mit meiner Band ausprobieren wollte und wir einen extrem guten Tenor und eine geniale Sopranistin haben, entstand dabei ein "Wechselspiel" zwischen Sopran und Tenor: Der Tenor wiederholt den Text der Sopranstimme, nimmt die folgende Melodieführung aber schon mal vorweg. Dann sing er weiter dazwischen, bis der Sopran das alles persönlich nimmt und ins Stocken gerät:

Ich bin ganz allein, ist da wer an meiner Seite, der mir helfen kann?

Das ist die Stelle, wo (das darf man hier schreiben, weil es besser aussieht als "an der der", besser klingt als "an welcher der" und immer noch richtiger ist als "an der welcher") der Tenor die Führung übernimmt und den Sopran schließlich mitzieht:

Dann schließt du deine Augen
und du fängst an zu glauben:
Er ist an deiner Seite.
Er ist der Schlüssel für dich
und für dich öffnet er sich:
er ist unser Gott.

Bis es dann wieder im gemeinsamen Refrain mündet. Halt. Wirklich gemeinsam? Der Tenor braucht wie immer eine Extrawurst. Genau wie unser Lead-Sänger

Soviel dazu. Bisher konnte ich das aber noch nicht mit irgendjemandem einstudieren, weil es halt schon ordentlich happig ist. Wenn du es mit deinem Chor ausprobieren möchtest, schreib mir doch einfach mal.

Die Noten zu 'Halleluja (der Herr ist bei uns)' (F3) im A4-Format
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