Machtstreben verstehen: Nach Macht strebt, wer sich machtlos fühlt
Eine steile These! 🫢
Mit meinen Leadership-Studenten entstand bei unserer gestrigen Abschlussvorlesung eine sehr spannende Diskussion 💬
Es ging natürlich um die aktuelle Situation in den USA, die uns alle sehr beschäftigt 🌎
Wir sprachen über "orangefarbene" Charaktere, die ohne Rücksicht auf andere oder ihre Umwelt ihren Willen durchdrücken 😠
Skruppellos streben sie nach noch mehr Macht und Einfluss 💪
Aber warum eigentlich? 🤔
Der obige Satz hat uns sehr zu denken gegeben. 🧐
❓Was wäre, wenn diese besagten Individuen im blinden und gefährlichen Aktionismus nur deshalb nach vorne preschen, weil sie Angst haben?
Weil sie von ihren eigenen Dämonen verfolgt werden? 🧟
❓Was wäre, wenn sie panische Angst davor haben, der Zukunft machtlos und unvorbereitet ausgeliefert zu sein?
Und deshalb rücksichtslos nach der Macht greifen? 🔨
❓Was wäre, wenn sie sich nicht eingestehen wollen, wie leer und einsam ihr Leben wirklich ist? 🕳️
Und deshalb zwanghaft und arrogant nach Aufmerksamkeit buhlen?
❓Was wäre, wenn sie fürchten, in der Bedeutungslosigkeit zu versinken?
Und deshalb nicht ruhen können, bevor sie nicht einen (sehr, sehr tiefen) Fußabdruck in unserer Geschichte hinterlassen haben? 👣
Das entschuldigt sicher nicht den Schaden, den sie in unserer Gesellschaft und Umwelt anrichten. 🔥
Aber vielleicht eröffnet uns diese Perspektive neue Ideen und Möglichkeiten, mit solchen Charakteren umzugehen?💡
Wie würdest Du dann mit solchen macht- und aufmerksamkeitsgetriebenen Menschen umgehen?
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